youngcaritas Würzburg: Ausstellungseröffnung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ – Demokratie leben! Würzburg Springe zum Inhalt

youngcaritas Würzburg: Ausstellungseröffnung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“

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Datum/Zeit
Date(s) - 04.07.17
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort
Berufliche Oberschule Würzburg

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Am Dienstag, 4. Juli, 18 Uhr, wird in der Beruflichen Oberschule Würzburg (BOS) die Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ mit einem Vortrag von der Ausstellungsmacherin Birgit Mair eröffnet. Aus Sicherheitsgründen ist die Ausstellung schulintern. Für die Öffentlichkeit besteht nur bei der Eröffnung am 4. Juli und am 27. Juli die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen.

Begleitend zur Ausstellung findet ebenfalls am Dienstag, 4. Juli 2017, 9 bis 13 Uhr, in der BOS eine Coach-Ausbildung für Schüler*innen ab 15 Jahren statt. Hier lernen sie von der Ausstellungsmacherin Birgit Mair persönlich alle nötigen Kompetenzen, um im Anschluss selbst Mitschüler*innen durch die Ausstellung zu führen und ihr Wissen über die Hintergründe der Verbrechen des NSU weiterzugeben.

Zu allen Terminen wird um Anmeldung bei Esther Schießer, youngcaritas-Koordinatorin, gebeten:  e.schiesser@caritas-wuerzburg.org, 0931.38659-127 /-100.
Anmeldung zur Ausstellungseröffnung bis zum 3. Juli, zur öffentlichen Ausstellung bis zum 26. Juli und zur Coach-Ausbildung bis zum 27. Juli 2017.

Die Ausstellung und die Coach-Ausbildung werden durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ Würzburg gefördert.

 

Zur Ausstellung: 

Die Rechtsextremismusexpertin Birgit Mair hat die Ausstellung im Auftrag des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. erstellt: Auf 22 Tafeln setzt sich die Ausstellung mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 2000 bis 2007 und der gesellschaftlichen Aufarbeitung nach dessen Auffliegen im November 2011 auseinander. Sie lässt Angehörige der Mordopfer zu Wort kommen, beschäftigt sich mit den Bombenanschlägen in Köln und den Banküberfällen, bei denen unschuldige Menschen teilweise lebensbedrohlich verletzt wurden. Zudem wird die Neonazi-Szene der 1990er-Jahre und ihre den NSU-Kern unterstützende Funktion beleuchtet. Die Ausstellung stellt Fragen und geht diesen nach: Warum wurde die Mordserie nicht aufgedeckt? Wie geht die Gesellschaft mit rechtsextremen Terror und dem Gedenken an die Opfer um?

Weitere Informationen unter: http://www.opfer-des-nsu.de